Hauptschule Dissen

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Jugendgesundheitstag 2010 in Bad Iburg

Am Mittwoch, den 06.10 2010, waren wir in Bad Iburg auf dem Gesundheitstag. Mit Bussen fuhren alle Schüler der 7. - 10. Klassen der Hauptschule und der Realschule Dissen zum Schulzentrum in Bad Iburg. Alle Räumlichkeiten des Gymnasiums und der Hauptschule sowie zusätzliche Zelte wurden für diesen besonderen Tag genutzt.

Wir konnten viele verschiedene Workshops besuchen und einige Soccer-Turnier teil.
Die Workshops im Bereich Ernährung und Fitness haben uns besonders viel Spaß gemacht. Durch die Teilnahme an den verschiedenen Workshops und Mitmach-Aktionen konnten wir Stempel sammeln und mit unserer Teilnehmerkarte dann an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Die Klasse 7b hat bei dem Gewinnspiel den Klassenpreis gewonnen, den sie am 27.11.2010 überreicht bekommt.

 
 

 
 

 

 

 

 

 

 

Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung

Veröffentlicht am: 06.10.2010

 

Grönemeyer begeistert: So noch nie erlebt

al Bad Iburg


Bad Iburg. Mittlerweile hat er das Osnabrücker Land schon so richtig lieben und schätzen gelernt: Professor Dietrich Grönemeyer ist schon seit Jahren ein engagierter Partner, wenn es um Gesundheitsthemen geht. Am Mittwoch war Deutschlands bekanntester Mediziner Gast des Jugendgesundheitstages rund um das Schulzentrum Bad Iburg. Als Schirmherr der Veranstaltung mit rund 5000 Schülern aus dem südlichen Landkreis füllte er seine Rolle nicht nur mit einem Vorwort im Programmheft und einigen warmen Worten zur Eröffnung. Nein, die Grönemeyer-Schirmherrschaft war verbunden mit zahlreichen Aktionen.

Impressionen eines „beeindruckenden“ Jugendgesundheitstages – inklusive eines Vitamin-Drinks für Dietrich Grönemeyer (großes Foto, mit den „Energiebahn“-Helfern Felix Schäfer und Michel Blau). Fotos: M

Der Professor animierte die Kinder und Jugendlichen gleich nach der Eröffnung zu einem kleinen Rückentraining, informierte sich in der Zeltstadt über die zahlreichen Angebote (von mehr als 100 Einrichtungen), schnupperte Workshop-Luft, frühstückte mit Schülern, hielt einen Vortrag zum Thema „Rücken“ – und spielte Fußball auf dem Kleinfeld. Und das mit reichlich Begeisterung – zusammen mit „Fußballgrößen“ wie dem Ersten Kreisrat Reinhold Kassing, Gerhard Bojara (Leiter Gesundheitsdienst) oder Bad Iburgs Bürgermeister Drago Jurak. Letzterer ließ hier und da seine sportliche Vergangenheit aufblitzen. Hagens Verwaltungschef Dieter Eickholt spielte übrigens auch mit, ließ sein Sakko jedoch an und beschränkte sich auf Standfußball „mit Auge“.

Grönemeyer war am En-de von den Socken: „Das ist alles einfach nur beeindruckend. Netzwerke zur Gesundheit gibt es ja viele.Aber mit dieser Kraft wie hier habe ich das bisher noch nie erlebt.“ Es sei einfach nur schön zu beobachten, mit welcher Begeisterung Schüler, Lehrer und die vielen Vertreter der Einrichtungen sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigten. „Mehr davon.“ Gesundheit müsse in der Schule gelehrt werden. Siesei als Fach genauso wichtig wie das Rechnen und Lesen. „Die Kenntnis der Geografie des eigenen Körpers, das Spüren von Herzschlag, Muskeln und Sehnen – all das sollte zum Basiswissen eines jeden Menschen gehören.“ Etwas „erschüttert“ habe ihn allerdings das gemeinsame Frühstück mit einigen Schülern. „Leider wird zu Hause immer weniger zusammen gefrühstückt.“ Im Gespräch mit den Schülern sei ihm dies auch wieder bestätigt worden.

Doch wie erwähnt, die Begeisterung überwog. Am Stand der Realschule Dissen staunte Grönemeyer nicht schlecht, als ihm Marcel Hülsmann, Sven Lambros Kleem, Rafael Bähr und Co. das Projekt „Check dich fit“ erklärten. Mit dieser Aktion belegten sie beim Wettbewerb zum Jugendgesundheitstag den zweiten Platz und strichen 400 Euro als Siegprämie ein. Ein Projekt ganz nach dem Geschmack des Schirmherrn aus Bochum: Einige Schüler hatten sich zwei Wochen lang mit Fast Food und anderen Leckereien ungesund ernährt, andere hielten sich mit gesunder Ernährung fit. Zwei Wochen mit erstaunlichen und lehrreichen Resultaten: Die „Ungesunden“ nahmen jeweils sechs bis sieben Kilo zu, hatten nach zwei Wochen einen höheren Blutdruck und waren beim 800-Meter-Lauf „lahme Enten“.

Die weiteren Preisträger: Geschwister-Scholl-Schule Bad Laer (Platz eins, 800 Euro) mit „Bio find ich kuh-l“ (Projektwoche mit Sinnesparcours); Wilhelm-Fredemann-Realschule Melle (Platz drei, 200 Euro) mit „Fit, gesund und schön“ (Projekttage); Sonderpreis (100 Euro) für das Team „Initiative Völkerball“ aus Glandorf (Mitglieder aus 16 Familien spielen regelmäßig Völkerball).

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